Video Datenanalyse spielt mittlerweile im Marketing eine immer entscheidendere Rolle. Video Plattformen bieten Kreativen wie Marketing Managern unterschiedlichste Video Datenanalyse Tools, die den Erfolg abbilden. Aber auch Storytelling, die Art und Weise wie wir in Videos Geschichten erzählen, kann über Daten optimiert und der ROI für Unternehmen verbessert werden!

Daten = Daten?

Videos werden häufig als Selbstzweck betrachtet. Gerade unerfahrene Manager sind am Anfang verzaubert, wenn die eigene Idee, das eigene Produkt, die eigene Story zum Leben erwacht. Aus der Faszination folgen zwei Fehlschlüsse:

Welche Daten sind für Videos relevant?

Bei der Video Datenanalyse müssen Marketing Manager heute nicht nur nach dem Google Algorithmus tanzen. Wenn sie den Erfolg ihrer Videos messen wollen, müssen sie die zur Verfügung stehenden Messgrößen bereits bei der Konzeption der Zielgruppe grundlegend bedenken.

Daher lautet ein kleines Manko im Data Driven Videomarketing: Was in den Köpfen passiert, können Sie anhand der Tools und Reaktionen nicht ablesen. Nur vermuten und Unsicherheiten reduzieren. Das funktioniert, indem Sie vorhandene Analysedaten den Zielgruppen zuordnen und mit einem bestimmten Ziel verbinden. Und dann heißt es: A/B-Testing.

Zudem ist eine Interpretation aus mehreren Perspektiven nicht nur zu empfehlen, sondern sollte bei der Video Datenanalyse grundlegend sein.

Video Datenanalyse leicht gemacht

  1. Klickzahlen
    So banal es klingt: Wie oft wurde ihr Video geklickt? Hier müssen die Zahlen für unterschiedliche Plattformen unterschiedlich interpretiert werden. Bei YouTube zählt ein „Klick“ vermutlich ab 5-9 Sekunden der Videolaufzeit, hier hält sich Youtube (bzw. Google) mit genauen Zahlen zurück. Bei Facebook dauert es sogar nur 3 Sekunden. Hier bedeutet ein Klick noch lange keinen Zuschauer – also genau hinschauen, welche Zahlen wirklich relevant sind.
  2. Abbruchquote
    Eine Zahl, aus der Sie viel über das Storytelling Ihrer Videos lernen können. Wenn Zuschauer immer an einer bestimmten Stelle in seinen Videos aussteigt, gibt es immer die Möglichkeit das Video anzupassen – solange, bis der Zuschauer dabei bleibt.
  3. In wie weit konnte ich meine Zielgruppe erreichen?
    Diese Daten lassen sich einfach auswerten – soweit es die Video-Plattform zulässt. Eine genaue Zielgruppe gibt einem auch die Möglichkeit, unterschiedliche Varianten eines Videos für verschiedene Zielgruppen auszuspielen. Das können zum Beispiel die geographische Lage, das Geschlecht oder die Altersgruppe der Zuschauer sein.
  4. Direktes Engagement und Reaktionen
    Was erreiche ich mit meinen Videos? Wie viele Likes bekommt ein Video, wie ist die Interaktion und was kommt an das Unternehmen zurück?

Erweiterte Datenanalyse auf Video Plattformen

  1. Wer schaut was… 
    Die verschiedenen Plattformen bieten je nach Abonnement Einblicke in die Zuschauer an, indem sie interpretieren, was die Person sonst noch schaut und klickt.
  2. … und wann?
    Klicken Ihre Zuschauer das Video während der Arbeitszeit, spät am Abend oder dazwischen, also vermutlich in Bus oder Bahn? Was könnte die Uhrzeit über den Alltag der Zuschauer aber auch über die Funktion sein, die Ihr Video erfüllt (Ablenkung, Information, Unterhaltung, Fokus, …)?
  3. Wer schaut welches meiner Videos?
    Einige Plattformen bieten die Möglichkeit, genau zu sehen: welcher Zuschauer, welche Teile, welches der Videos eines Kanals angeschaut hat.
  4. Erfolg des „Call to Action“
    Für jedes Unternehmen ein wichtiger Faktor: der Return on Investment. Wie viele Zuschauer sind dem Call-To-Action gefolgt, haben auf die Webseite geklickt und sich wie lange dort aufgehalten. Wurde ein Lead generiert oder ein Kauf getätigt?

Von den Video Plattformen lernen

Als Marketing Manager sollten Sie die unzähligen Informationen nutzen, die große Anbieter zur Verfügung stellen. Plattformen wie Google, Facebook oder Wistia wollen ihren Kunden dabei helfen, deren Videos zu optimieren und die Daten.

Google stellt beispielsweise Tipps für die richtige Auswertung der Daten bei YouTube bereit. So gibt Vorschläge für den Aufbau von YouTube-Kanälen und zum Storytelling bei YouTube Ads. Das ist vor allem beim Erstellen von Bumper Ads hilfreich. Hier werden auch aktuelle Zahlen zu den Messgrößen wie Videolänge, Zuschauerbindung usw. geteilt.

Ebenso gibt es von Wistia viele hilfreiche Tipps rund um die Datenanalyse für Videos. Sie sehen, es gibt eine Menge hilfreicher Anregungen von Haus aus. Diese können wiederum für jedes Unternehmen individuell angepasst und interpretiert werden. Mit der Zielgruppe ins Gespräch zu kommen, ist also keine schlechte Idee.

SEO für Videos

Wenn es um Data Driven Videomarketing geht, fällt immer auch der Begriff SEO. SEO dient dem Optimieren von Videos, sodass diese für sich genommen besser in Suchmaschinen ranken. Für das Ranking von Videos in YouTube oder Google ist beispielsweise eine genaue Analyse der Zugriffsquelle wichtig. Daraus ergibt sich, wie oft ein Video anderen vorgeschlagen wird und wie das Video bei den relevanten Keywords gerankt ist.

Mehr dazu lesen Sie in diesem ??Artikel.

Datenanalyse im Videomarketing – nicht ohne Storytelling

Daten verändern die Art und Weise, wie wir Geschichten